Gruber und Rettenegger erneut Dritte in Bischofshofen

Im zweiten Wettkampf des Sommer-Grandprixs landeten Stefan Rettenegger und Katharina Gruber heute in Bischofshofen erneut am Podium.

© Ski Austria/Derganc

Im Herrenrennen dominierten abermals Sieger Jens Luraas Oftebro und sein Bruder Einar (beide NOR), der heute erneut Zweiter wurde. Das Damenrennen entschied die Slowenin Ema Volavsek vor Ida Marie Hagen aus Norwegen für sich.

Auf der Schanze konnte sich Stefan Rettenegger im Vergleich zu gestern steigern, mit Platz sechs und 26 Sekunden Rückstand lag er bereits nach dem Springen in einer aussichtsreichen Position. Mit einem beherzten Rennen arbeitete er sich nach vorne und konnte sich in der letzte Runde von Ilves im Kampf um Platz drei absetzen. Mit Fabio Obermeyr als Neunter landet ein weiterer Österreicher in den Top Ten.

„Ich bin heute wirklich happy über meine Leistung auf der Schanze, so kann man in den Sommer starten. Es war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Das Rennen war sehr grausam, vorne waren drei wirklich sehr schnelle Läufer mit dabei. Ich habe ein großes Loch schließen müssen, was sehr viel Energie gekostet hat. Ich bin aber wirklich zufrieden mit meiner Form. Jetzt gehts nach Oberstdorf, wo ich letztes Jahr den Bewerb gewinnen konnte. Das Nightrace dort ist immer etwas Besonders, das wird wieder richtig cool", zieht Stefan Rettenegger zufrieden Bilanz.

Die weiteren Ergebnisse der Herren: 

12. Thomas Rettenegger

13. Paul Walcher

24. Franz-Josef Rehrl

28. Andreas Gfrerer

36. David Liegl

42. Jonas Fischbacher

43. Florian Kolb

49. Maximilian Slamik

Im Damen-Bewerb entschied Katharina Gruber das Springen für sich. Die Oberösterreicherin musste sich über die 5 Kilometer nur den starken Läuferinnen und späteren Siegerinnen Ema Volavsek und Ida Marie Hagen geschlagen geben. Lisa Hirner landet als 8. ebenso in den Top Ten. Claudia Purker wird 14., Annalena Slamik 16.

„Der Tag war wieder sehr gut und der Wettkampfsprung der Beste vom ganzen Wochenende. Auch auf der Rollerrunde lief alles nach Plan. Dass die beiden starken Läuferinnen Ema und Ida kommen werden war mir klar. Ich wollte ein bisschen mitlaufen, aber nicht meine ganze Energie und Reserven verschwenden. Die beiden Stockerlplätze sind die Bestätigung, dass wir im Training wirklich viel richtig gemacht haben. Jetzt freue ich mich auf Oberstdorf", resümiert Katharina Gruber positiv.