SkiMS

ERFOLGSGESCHICHTE SKIHAUPTSCHULE

Zum 60-jährigen Jubiläum feiert die Skimittelschule Oberösterreich ein großes Klassentreffen und ein gemeinsames Wiedersehen vieler Generationen.

14.03.2026 ... Hinterstoder/Höss mit Klassentreffen mit Legendenrennen

Die Skimittelschule Oberösterreich blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurück, die eng mit dem Namen Eugen Stallinger verbunden ist. Mit großer Weitsicht und Leidenschaft für den Skisport gründete er die damalige Skihauptschule, mit dem Ziel, jungen sportbegeisterten Talenten eine optimale Verbindung von schulischer Ausbildung und leistungsorientiertem Skitraining zu ermöglichen.

ERSTE SKIHAUPTSCHULE ÖSTERREICHS

1966 wurde ein Schulversuch mit 15 Skitalenten aus ganz Oberösterreich anfangs während der Wintermonate gestartet. Im Herbst und Frühjahr besuchten die Schüler die normale Regelschule.

Von Beginn an stand die gezielte Förderung des alpinen Skisports im Mittelpunkt. Durch die hervorragende Lage in der Pyhrn Priel Region, mit damals noch Wurbauerkogel, bzw. Wurzeralm und Hinterstoder, sowie durch das Engagement qualifizierter Trainerinnen und Trainern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern, entwickelte sich die Schule rasch zu einer anerkannten Ausbildungsstätte für den heimischen Skinachwuchs.

1972 wurde zuerst eine Klasse ganzjährig geführt, 1974 gab es bereits vier Klassen. Die ersten Weltcupfahrer aus dieser Zeit waren bei den Herren Josef Hessenberger und bei den Damen Sonja Brandstätter und viele weitere sollten folgen.

1975/76 wurde ein Internat eingerichtet, um den auswärtigen Schülern die Kombination aus Schule und Wohnen zu ermöglichen. Weiters wurde ein eigener Lehrplan für Skihauptschulen erstellt.

1989 siegte Rudi Nierlich in Vail im Riesenslalom und Slalom sowie bei der WM 1991 in Saalbach im Riesentorlauf.

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Im Laufe der Jahre wurde das Ausbildungskonzept stetig weiterentwickelt und an moderne pädagogische sowie sportwissenschaftliche Erkenntnisse angepasst, bzw. um weitere Wintersportarten ergängzt. Aus der Skihauptschule Windischgarsten entstand die heutige Skimittelschule Oberösterreich, die weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus für ihre erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Wintersport bekannt ist.

1997/98 wurde die SkiHS unter der Führung von Direktor Franz Dirninger eine eigenständige Institution, die sich immer professioneller entwickelte. Der Einsatz von staatlich geprüften Trainern, die Durchführung von sportärztlichen Untersuchungen, die Einrichtung eines Fitnessraums, sowie diverse Ernährungsprojekte schafften immer bessere Rahmenbedingungen für das Training Ski alpin.

2001 holte sich Hannes Trinkl den Abfahrtsweltmeistertitel in St. Anton.

2005 holte die SkiHS Burschenmannschaft den Sieg bei der Schul-WM in Schweden.
(Vincent Kriechmayr, Rohrweck Johannes, Daniel Hemetsberger, Patrick Leitner und David Schweninger)

Nach der Pensionierung von Dir. Dirninger übernahm Klaus Hüthmair die Leitung der Schule. In seiner Zeit wurde am Projekt eines neuen Internats mit dem Land OÖ gearbeitet. 2017/18 wurde das neue Internat bezogen.

Bis heute prägt der von Eugen Stallinger eingeschlagene Weg die Schule: Die Verbindung von hochwertiger schulischer Bildung, sportlicher Leistungsförderung und individueller Persönlichkeitsentwicklung bildet nach wie vor das Fundament der Skimittelschule Windischgarsten. Unter der Leitung von Direktor Franz Dirninger und später Klaus Hüthmair wurde diese Tradition konsequent fortgeführt und weiter ausgebaut. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen haben den Sprung in nationale und internationale Skirennsport-Karrieren geschafft, was die Schule zu einem wichtigen Eckpfeiler der österreichischen Nachwuchsförderung im alpinen Wintersport macht.

Seit dem Schuljahr 2019/20 leitet Dir. Markus Gattinger die SkiMS, die er bereits als Schüler besucht hat und an der er als Trainer/Lehrer tätig war. Harald Blehrmühlhuber unterstützt ihn in dieser Funktion als sportlicher Leiter.

Im Laufe der Zeit haben sich Trainingsmethoden weiterentwickelt und neue Technologien Einzug gehalten. Um das Training zu optimieren, wurde mit Unterstützung des Bürgermeisters von Windischgarsten Ingenieur Norbert Vögerl eine Skipiste indoor angekauft.

Neben dem traditionellen Ski Alpin wird nun seit 2021/22 eine Trainingsausbildung für Ski nordisch angeboten. So sind Langläufer, Biathleten und seit 2025/26 auch ein Kombinierer in unserer Schule.

Bereits bei den Alpinen Ski-Juniorenweltmeisterschaften 2011 machte Vincent Kriechmayr auf sich aufmerksam. 2019 holte er sich Silber im Super-G und Bronze in der Abfahrt in Are. 2021 krönte er sich mit Gold in der Abfahrt und im Super-G. 2025 holte er sich in Saalbach eine Silbermedaille.

Die Ära von 2015 bis heute ist durch eine hohe Dichte an SkiMS Absolventinnen und Absolventen im ÖSV, insbesondere im Weltcup, geprägt.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens lädt das Team der Skimittelschule zu einem kleinen (aber winterlichen) Jubiläumsfest mit Klassentreffen ein. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Zusammenkommen ehemaliger Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Wegbegleiter, um in entspannter Atmosphäre Erinnerungen auszutauschen, Geschichten zu teilen und das Besondere der Schule lebendig werden zu lassen – ohne große Ansprachen, mit viel Zeit für persönliche Begegnungen und nostalgische Momente.

VORLÄUFIGES PROGRAMM FÜR DEN 14.03.2026

ab 09:00 Programm im Zielgelände (Schullift)
11:00 Start LEGENDENRENNEN (Dabei sein ist alles ... genauer Modus folgt!)
14:30 offizielle Begrüßung im Zielgelände, Premierung ..

15:00 - 18:00 exklusives Klassentreffen in der Bärenhütte

18:30 und 19:30 wird ein Shuttlebus von den Hutterer Böden/Bärenhütte ins Tal fahren (Selbstkostenbeitrag € 13,00)

Weitere Informationen und Anmeldeformular für Legendenrennen/Abendunterhaltung/Liftkarte ... folgen zeitnah!

Am Anfang sind es Kinderträume ... unsere Aufgabe als Schule ist es, Kinder auf ihrem Weg im Wintersport zu begleiten, sie gezielt zu fördern und ihnen die Chance zu geben, dass sie ihre Träume verfolgen können.“

© skimsooe Schulleiter Markus Gattinger

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