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Olympiastars springen am 28. Februar und 1. März in
Hinzenbach um Weltcuppunkte

© UVB Hinzenbach

Linz (OÖ), 25.02.2026 - Kommendes Wochenende findet in der Energie AG Arena Hinzenbach der 13. FIS Viesmann Skisprung Weltcup der Damen statt. Im Vorfeld des Heimweltcup am Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März luden das Land Oberösterreich und der UVB Hinzenbach zur Pressekonferenz mit den beiden Athletinnen Julia Mühlbacher und Hannah Wiegele ins Olympiazentrum ein.

Nach Olympia ist vor Hinzenbach: Nur zwei Wochen nach dem letzten Skisprung-Wettbewerb der Damen bei den Olympischen Spielen in Italien kehren die weltbesten Springerinnen beim 13. FIS-Viessmann-Skisprung-Weltcup der Damen in Hinzenbach in den Weltcup-Zirkus zurück. Am Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März, finden im Eferdinger Becken die ersten Einzelspringen nach Olympia statt. Mit dabei sind natürlich alle Stars, darunter die norwegische Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Strøm, die slowenische Gesamtweltcupführende und dreifache Olympia-Medaillengewinnerin Nika Prevc und die Österreicherinnen, die auf der Heimschanze wieder groß auftrumpfen möchten.

„Die Damen-Weltcupbewerbe in Hinzenbach zählen seit mehr als zehn Jahren zu den Fixpunkten im internationalen FIS-Kalender und sind damit ein sportliches Aushängeschild im Sportland Oberösterreich. Mit Investitionen von mehr als einer Million Euro wurde der Standort zuletzt fit für die Zukunft gemacht. Springerinnen und Springer – vor allem auch die Talente –finden im Eferdinger Becken somit auch in den kommenden Jahren beste Bedingungen vor, um in die Weltspitze vorzustoßen“, sagt Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner, der den Österreicherinnen durchaus einiges zutraut.

 „Hinzenbach gilt als ‚Österreicherinnen-Schanze‘. Das zeigte sich bereits bei der Premiere im Jahr 2012 mit dem Doppelsieg von Daniela Iraschko-Stolz und setzte sich in den folgenden Jahren fort: Bis heute erklang bei zehn Weltcup-Siegerehrungen in der Energie-AG-Arena die österreichische Bundeshymne für unsere Adlerinnen. Darüber hinaus gab es mehrere Stockerlplätze zu feiern, unter anderem durch die im Vorjahr zurückgetretene Jacqueline Seifriedsberger. Ich hoffe, dass die ÖSV-Adlerinnen um Lisa Eder und die Lokalmatadorin Julia Mühlbacher am 28. Februar und 1. März in der Energie-AG-Arena von zahlreichen Skisprungfans unterstützt werden und für ein weiteres tolles Skisprungfest im Sportland Oberösterreich sorgen! Danke an Bernhard Zauner und sein Team sowie an die vielen Freiwilligen, die auch dieses Jahr wieder mit anpacken und damit garantieren, dass sich Oberösterreich auf der internationalen Wintersport-Bühne von seiner besten Seite zeigt.“

Weltcup nähert sich der entscheidenden Phase

Der Weltcupkalender der Damen umfasst 18 Stationen. 24 Einzelbewerbe auf 13 unterschiedlichen Schanzen haben bereits stattgefunden. Jetzt geht es mit den zwei Springen in Hinzenbach schon Richtung Saisonfinale (es folgen noch Lahti, Oslo, Vikersund und Planica). Es geht darum, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um für die Gesamtweltcupwertung ordentlich Punkte zu sammeln.

Vorfreude auf den Heimbewerb

Aus österreichischer Sicht ist das vor allem für Lisa Eder ein Thema, die aktuell auf Platz drei der Gesamtwertung liegt. Die Salzburgerin stand heuer schon neun Mal auf dem Podest: Ihr Weltcup-Premierensieg in China, fünf zweite und drei dritte Plätze stehen zu Buche. Bei Olympia musste sie sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Umso größer ist die Vorfreude auf den Heimweltcup – vor allem, weil man sich bei den Spielen in Predazzo durch die Bank mehr erwartet hatte. Nach einer Woche Wettkampfpause und individuellem Training an den Stützpunkten kommt der Heimweltcup zur rechten Zeit: Die anreisenden Fanclubs, das heimische Publikum und natürlich die Normalschanze, auf der die Österreicherinnen eindeutig stärker sind, sind große Vorteile. „Es tut uns als Team bestimmt gut, auf heimischem Boden, auf einer Schanze, die uns liegt und vor den Fans einen Wettkampf zu bestreiten“, freut sichdie Oberösterreicherin Julia Mühlbacher schon.

Wiedergutmachung nach Olympia

Der 13. FIS Skisprung Damen-Weltcup in Hinzenbach wird auch deshalb besonders interessant sein, weil bei der ein oder anderen Athletin nach Olympia, dem großen Saisonhöhepunkt, vielleicht ein wenig die Luft draußen, die Spannung abgefallen ist. Andere wiederum wie die Österreicherinnen, wollen in der Energie AG Arena Hinzenbach die Chance nutzen, um erst recht ihr Können zu zeigen. Dazu zählt auch Julia Mühlbacher, auf der im Jahr eins nach dem Rücktritt von Jacqueline Seifriedsberger, die oberösterreichischen Hoffnungen liegen: „Wir waren als Kinder schon oft hier. Es ist eine tolle Anlage. Die Schanze ist sehr klein, sodass es darauf ankommt, dass man von oben bis unten sauber springt. Darauf wird es am Wochenende ankommen, um vorne dabei zu sein.“

Eine Österreicherinnen-Schanze

Dass Hinzenbach den Österreicherinnen liegt, zeigen die Ergebnisse der letzten Jahre: 2025 ist es in ihrer letzten Saison Jacqueline Seifriedsberger noch einmal gelungen auf der kleinen HS 90-Schanze in Hinzenbach als Dritte auf das Stockerl zu springen. Dort war „Jaci“ 2024 als Zweite und Dritte gleich zwei Mal vertreten. Ein Jahr davor, 2023 gelang Pinkelnig ein Tagessieg und ein zweiter Platz. Den zweiten Tagessieg holte damals Chiara Kreuzer.

Heuer am Start sind neben Julia Mühlbacher und Hannah Wiegele auch Lisa Eder und Lokalmatadorin Sophie Kothbauer vom UVB Hinzenbach. 

Hunderte Ehrenamtliche im Einsatz

Organisationskomitee-Chef Bernhard Zauner und seine hunderten freiwilligen Helfer sind auf jeden Fall auch im 13. Jahr des Damenweltcupspringens im Eferdinger Becken bestens gerüstet für die 50 Springerinnen aus 16 Nationen, zwei hochkarätige Bewerbe und viele begeisterte Zuschauer rund um den Auslauf. Für ausreichend Schnee ist trotz des relativ späten Termins im Weltcupkalender gesorgt. Seit Tagen wird in der Energie AG Arena Hinzenbach aufgebaut und vorbereitet und am Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März 2026 ziehen das UVB Hinzenbach-Team und viele weitere Ehrenamtliche wieder an einem Strang, um den Vorgaben der FIS, den Erfordernissen für die Athletinnen und den Wünschen der Besucher gerecht zu werden.

Schanzenführungen für VIPs

Eintrittskarten zum Preis von 16 Euro (Zweitages-Ticket 27 Euro) sowie VIP-Tickets inklusive

Buffet und Schanzenführungen können auf

https://www.ticket-onlineshop.com/ols/skiaustria/de gekauft werden.

Tageskasse: 21 Euro bzw. 32 Euro für ein Zweitagesticket. Kinder Jahrgang 2010 und jünger

haben freien Eintritt. Übrigens: Karten im Online-Verkauf sind immer billiger als direkt an der

Tageskasse gekaufte Tickets!

Programm für das Weltcup-Wochenende in Hinzenbach:

Samstag, 28.2.2026:

12:00 Uhr: Offizielles Training – 2 Durchgänge

14:00 Uhr: Qualifikation

15:20 Uhr: Wettkampfbeginn – 2 Durchgänge

16:50 Uhr: Siegerehrung

Sonntag, 1.3.2026:

14:00 Uhr: Qualifikation

15:20 Uhr: Wettkampfbeginn – 2 Durchgänge

16:50 Uhr: Siegerehrung

 

Stimmen zum Weltcup in Hinzenbach

Klaus Kumpfmüller, LSVOÖ-Präsident: „Als erstem Wettkampf nach den Olympischen Spielen kommt dem diesjährigen Skisprung-Weltcup der Damen in Hinzenbach eine besondere Rolle zu: Mit Anna Odine Strøm wird die frischgebackene Doppel-Olympiasiegerin ebenso am Start sein wie unsere Lokalmatadorinnen Lisa Eder und Julia Mühlbacher. Mein besonderer Dank gilt den beteiligten Vereinen für ihr großes ehrenamtliches Engagement und die hervorragende Organisation, mit der sie Hinzenbach Jahr für Jahr in eine tolle Weltcup-Bühne verwandeln. Ich drücke allen Athletinnen die Daumen und freue mich auf einen spannenden Wettkampf – im Idealfall wie im Vorjahr mit einem rot-weiß-roten Stockerlplatz.“

Bernhard Zauner, OK-Präsident UVB Hinzenbach: „Wir sind froh, dass wir den Damenweltcup wieder bekommen haben, wenngleich es natürlich sehr schade ist, dass am selben Tag der Herrenweltcup am Kulm ausgetragen wird. Die FIS hat ein neues System, bei dem Damen- und Herrenbewerbe gleichzeitig stattfinden, damit künftig auch Mixed-Bewerbe stattfinden können. Dadurch sind aber leider auch die Termine rar geworden und für uns ist nur das Wochenende Ende Februar / Anfang März übrig geblieben. Aber auch wenn wir nicht ganz glücklich sind mit dem Termin, setzen wir wie immer alles daran, für alle ein perfektes Weltcupwochenende zu gestalten. Die Vorbereitungen laufen gut, schneemäßig sind wir gut ausgestattet und die Schanze ist bestens präpariert. Dankenswerterweise haben sich auch für den Damenweltcup 2026 wieder um die 300 freiwillige Helfer gefunden, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Jetzt hoffen wir nur noch, dass trotz des Parallelbewerbs am Kulm auch zu uns viele Besucher kommen, um den sicherlich spannenden Damenweltcup in Hinzenbach zu sehen.

Julia Mühlbacher, Ski Austria Skispringerin: „Nach den Olympischen Winterspielen freue ich mich schon riesig auf Hinzenbach und auf den Heimweltcup. Es tut uns als Team bestimmt gut, auf heimischem Boden, auf einer Schanze, die uns liegt, und vor den Fans einen Wettkampf zu bestreiten. Heimweltcups haben bei uns immer einen sehr hohen Stellenwert und sind etwas Besonderes für uns. Mit Hinzenbach und Villach haben wir zwei kleine Schanzen im Kalender, von denen wir wissen, dass wir dort gut springen und für unsere Konkurrentinnen gefährlich sein können. Hinzenbach kenne ich sehr gut. Wir waren als Kinder schon oft dort. Es ist eine tolle Anlage mit Personen im Hintergrund, die keine Mühen und keinen großen Aufwand scheuen, damit die Schanze optimal hergerichtet ist und wir tolle Bedingungen vorfinden. Die Schanze ist sehr klein, sodass es darauf ankommt, dass man von oben bis unten sauber skispringt. Darauf wird es am Wochenende ankommen, um vorne dabei zu sein.“

Hannah Wiegele, Ski Austria Skispringerin: „Ich freue mich schon sehr, in Hinzenbach wieder gemeinsam mit meinen Teamkolleginnen anzutreten und in die letzte Weltcupperiode zu starten. Heimweltcups sind für uns immer etwas ganz Besonderes. Es sind viele Fans vor Ort, und man kennt die Schanze gut. Die Stimmung sticht ebenfalls immer heraus und löst Euphorie bei uns im Team aus. Hinzenbach ist auf jeden Fall eine der kleinsten Schanzen in unserem Kalender. Das heißt, das Feld ist ziemlich eng beisammen, und es ist wichtig, zum K-Punkt zu springen, eine saubere Landung zu machen und gute Haltungsnoten zu bekommen. Die Schanze ist sehr harmonisch, und man kommt mit mehr Höhe vom Tisch weg.“

 

Alle rot-weiß-roten Hinzenbach-Siegerinnen auf einen Blick:

2011/12: 2x Daniela Iraschko-Stolz

2014/15: Daniela Iraschko-Stolz

2019/20: 2x Chiara Hölzl (heute Kreuzer)

2021/22: Sieg im Teamspringen (Seifriedsberger / Kreuzer / Kramer / Eder)

2022/23: Eva Pinkelnig und Chiara Kreuzer

2023/24: 2x Eva Pinkelnig