Für Begeisterung sorgte Daniel Hemetsberger, der nur zwei Tage nach seinem Trainingssturz mit Startnummer 1 eine beherzte Fahrt zeigte und mit 0,97 Sekunden Rückstand Siebenter wurde.
„Ich hätte gerne eine Medaille, aber man muss realistisch sein: Nach dem, was passiert ist, muss ich froh sein, dass ich überhaupt fahren konnte. Ich bin zufrieden, konnte alles reinhauen, war voll am Limit. Mein Auge war geschwollen, sonst hatte ich keine Probleme. Ich habe alles probiert, leider war es zu wenig.“
Der Nussdorfer kann das Ergebnis einordnen: „Ich habe alles am Hang gelassen, wenn ich zu Hause bin, wird das alles noch mehr wert sein. Ich hatte meinen Olympia-Moment – auch, wenn es keine Medaille ist.“